- Binismus -

- Der Binist -

Ein Binist ist ein jeder Mensch, der nicht “glauben”, sondern wissen will.

Atheisten müssten anerkennen, weil wissenschaftlich nachvollziehbar und für jeden gebildeten Menschen populär verständlich belegt ist, dass es eine kosmische Energie im Universum gibt, welche “Dinge” erschafft und somit auch die kosmischen, schöpferischen Regeln vorgibt, nach denen alles funktioniert.
Ebenso sollten Religiöse anerkennen, dass es auch keine Rolle spielt, wie wir diese kosmische, schöpferische Energie (Gott) benennen. Wenn wir uns vor Augen führen, dass es auf unserer Erde rund ~7000 Sprachen gibt, wird eine Bezeichnung, für irgendetwas, zur Nebensache.
Weil hier nur noch die Frage zu klären ist, wollen wir etwas verstehen, oder frage ich ständig,
wie darf ich das bitte wieder falsch verstehen!
Von daher ist es auch unwichtig ob und wenn ja, welcher Religionsgemeinschaft oder Denkrichtung ein binistisch denkender Mensch angehört. Weil sich an dieser Stelle Traditionen, auch die religiösen, von der Erkenntnis trennen. Denn bei der Sinn gebenden Frage nach dem ”Warum” ist alleine entscheidend, was ist die Moral, (Lehre) welche ich aus dieser, meiner Erkenntnis, lerne?!
Und inwieweit kann die Wissenschaft  philosophische oder religiöse Erkenntnisse untermauern?
So wie Einstein, der als Jude Pantheist und somit (unwissend) ein Binist war.
Und genau an dieser Schnittstelle unterscheidet sich der (religiös) Gläubige vom (wissen wollenden) Binisten. Wer nicht “wissen will” ist zwar ein göttliches Geschöpf, wie auch alles andere Existierende, aber als “Mensch” ist er zu bedauern! (Homo sapiens, der einsichtsfähige und zur Vernunft Begabte!)
Und was dann so, auch den Unterschied macht, zwischen dem Vernunftbegabten und dem von Vernunft geleitet!

Die Liebe zur Weisheit macht halt den Unterschied zwischen Philosophie und (Gut-)Gläubigkeit. Denn der Binist ist auch ein religiöser Mensch, ohne “glauben” zu müssen. Wohl aber im Sinne von religare, der Rückbesinnung an die kosmische, nie vergehende aber sich ständig wandelnde, schöpferische, göttliche Energie. Welche sich so auch, durch uns, in und mit uns, die Menschen, selbst erlebt.  Und erst wer das verstanden und gelebt hat, weiß, warum er als wissender Binist gleich ist mit und wie Gott.
Dieser letzte Satz hat vielleicht etwas mit Lebenserfahrung und der daraus resultierenden Weisheit zu tun. Aber kaum etwas mit Intelligenz, also schneller Lernfähigkeit. Denn um diesen Satz schreiben zu können, rund 20 Jahre nach meiner Erkenntnis des Binismus, musste ich mich erst selbst klug machen.
 
(Dank Wikipedie) Und fast 75 Jahre alt werden.   
Weil, meine Lehrer und Vorbilder dazu nicht fähig waren!

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